PINK POWER PORTRÄT: Melanie in Tübingen

Ich bin Melanie, seit 2012 LAUFMAMALAUF-Partnerin in Tübingen-Reutlingen. Ich habe zwei Töchter, die inzwischen stolze fünf und neun Jahre alt sind. Die Kleine hat mich in meinem ersten Jahr in den Kursen begleitet.

„Starke Kinder brauchen starke Mütter!
Die LAUFMAMAs machen sich bei mir im Kurs fit für den Alltag,
genießen den Ausgleich und gehen zufrieden nach Hause.
Und genau das macht auch mich stark.“

 

Wie bist Du LAUFMAMALAUF-Partnerin in Tübingen und Reutlingen geworden?

Ursprünglich wollte ich beruflich immer gerne mit kleinen Kindern zu tun haben und habe dafür ein Studium zur Sozialpädagogin absolviert. Dabei habe ich gelernt wie wichtig die Beziehung zwischen Eltern und Kindern ist und, dass die Eltern als Vorbild sehr prägend für ihre Kinder sind. In meinem Anerkennungsjahr stellte ich fest, dass mich die Förderung der Kinder auf dem Bereich Bewegung und Psychomotorik am meisten fesselt. Ich selbst war mein Leben lang sportlich aktiv (vor allem als Gerätturnerin) und der Gedanke mit Kindern bewegt aktiv zu sein, lies mich nicht mehr los.

Also startete ich mit dem Studium der Sportwissenschaft. Während dem Studium arbeitete ich als Erzieherin im Kindergarten. Das tat ich auch nach der Geburt meiner ersten Tochter Leni wieder. Es war eine schöne und erfüllende Arbeit. Ich leitete die wöchentliche Turnstunde mit den Kindern, gab Schwimmuntericht, der speziell für die Einrichtung  stattfand und erlebte großartige Wanderungen und Ausflüge mit der Kindergartengruppe. Aber sie lies sich zeitlich nicht immer so leicht mit dem Familienalltag vereinbaren.

„Nach der Geburt meiner zweiten Tochter stand für mich fest,
dass ich mich umorientieren und dem Sport mehr Gewicht
in meinem beruflichen Leben geben möchte.“

Durch meinen eigenen Bewegungsdrang in Emmas ersten Lebensmonaten kam mir der Gedanke, dass es doch bestimmt noch mehr Frauen in dieser Situation gibt, die gerne mehr in Bewegung kommen wollen. Mir fehlte nur das spezifische Wissen für Sport nach Schwangerschaft und Entbindung. Meine Recherche führte mich ganz schnell zu LAUFMAMALAUF und, nachdem ich das Programm live angesehen bzw. miterlebt hatte – der Muskelkater folgte direkt am nächsten Tag – war ich überzeugt, dass dies das Richtige für mich und unsere Familie ist. Ich habe diese Entscheidung bis heute nie bereut, in Tübingen mit LAUFMAMALAUF zu starten.

Was ist Deine Motivation, die Dich als LAUFMAMALAUF-Partnerin antreibt?

Als Partnerin von LAUFMAMALAUF habe ich nun die Möglichkeit einen großen Teil von dem anzubieten, was meiner Meinung nach für Mütter wichtig ist. Nämlich, sich Zeit für sich zu nehmen um gestärkt in den Familienalltag gehen zu können. Super-Mamis sind für mich diejenigen, die es schaffen eine gute Balance zwischen Familienalltag, Arbeit, Beziehung und Selbstverwirklichung zu finden. Ich weiß nur zu gut, dass dieser Anspruch sehr hoch ist. Aber es lohnt sich, dran zu bleiben. Der Sport kann ein wichtiger Teil in diesem Gefüge sein, denn die Mütter machen ihn für sich, fühlen sich danach zufriedener und gewinnen immer mehr Kraft und Energie, um genau das umzusetzen, was ihnen wichtig ist. So werden sie zu optimalen Vorbildern und Entwicklungsbegleitern für ihre Kinder.

„LAUFMAMAs sind offen, bewegungsfreudig, begeisterungsfähig, wetterfest…
Kurz: Die besten Kundinnen, die man sich vorstellen kann.“

Die Arbeit als LAUFMAMALAUF-Partnerin bietet für mich auch die Möglichkeit ganz viel von diesem Anspruch an mich umzusetzen: Die Arbeitszeiten passen (meistens) gut in unseren Tag. Ich kann mich in dieser Arbeit verwirklichen und habe dabei trotzdem noch Zeit und Energie für die Familie. Ich genieße die Stunden im Freien und die Begegnungen mit den Teilnehmerinnen und Kindern und ich finde Sinn in meiner Arbeit…

„Ich liebe mein bewegtes Leben, weil ich immer ich selbst sein,
Dinge, die mir Freude machen, mit anderen teilen und
mir momentan nichts anderes vorstellen kann.“

 

Darauf bin ich stolz!

„Mit Eva, Melanie L. und Silke habe ich ein
sehr konstantes und kompetentes Team,
das jedes Mal aufs Neue die Frauen im Kurs

mitreißt und begeistert.“

Ich mache dies seit fünf Jahren und freue mich, dass LAUFMAMALAUF in meinem Gebiet inzwischen zu einem Angebot geworden ist, das sich unter den Müttern rumgesprochen hat und gerne angenommen wird. Viele der Teilnehmerinnen bringen Freundinnen und Bekannte mit.

Bestätigt wird unsere gute Arbeit dadurch, dass die Frauen lange mit uns trainieren, also immer wieder Folgekurse buchen bzw. sich mit den nächsten Kindern wieder bei uns anmelden. So gibt es Frauen, die inzwischen schon mit dem dritten Kind mit uns durch die Parks sporteln.

Das schönste Kompliment, das mir eine Teilnehmerin mal gemacht hat war:

„Melanie, du bist die netteste Peitsche, die ich kenne.“ Ich finde, da steckt vieles drin, was uns ausmacht: Sport, der durchaus anstrengend ist, ein gutes Verhältnis zwischen Trainerin und
Teilnehmerin und jede Menge Spaß.

High-Intensity-Interval-Training bei LAUFMAMALAUF Tübingen und Reutlingen

Sag uns drei Adjekte, die Dich beschreiben bei…

… Deinem Training: abwechslungsreich.
… Deinem Muttersein: mitwachsend.
… Deiner Arbeitsweise als Working Mom: Alles zu seiner Zeit.

Was ist das Besondere an der LAUFMAMALAUF-Partnerschaft?

Meine Kinder sind inzwischen längst aus dem Kinderwagenalter raus. Trotzdem schätze ich meine Arbeit bei LAUFMAMALAUF sehr, weil ich so viele eigene Gestaltungsmöglichkeiten habe. Welche Kurse zu meinem Gebiet und meinem Team passen, wie ich mein Training gestalte, welches Rahmenprogramm ich umsetze… In allem werde ich bei Bedarf unterstützt, habe aber die notwendigen Freiheiten, um es als „mein“ kleines Unternehmen zu betrachten.

„Ich kann also allen, die am Überlegen sind nur Mut machen,
auf die pinke Welle aufzuspringen,damit hoffentlich bald noch
mehr Pusteblumen auf der Deutschlandkarte sprießen.“

 

Was würdest Du einer Mama, die sich mit LAUFMAMALAUF selbstständig machen möchte mit auf den Weg geben?

Im letzten Jahr bekam ich zum Geburtstag einen Surfkurs geschenkt, den ich in unserem Sommerurlaub an der französischen Atlantikküste gemacht habe – großartig!
Ein bisschen kann man das Wellenreiten auch mit der Sebstständigkeit vergleichen: Man fängt vorsichtig an, merkt, dass es nicht so schwierig ist wie gedacht, wird immer besser… Zwischendurch gibt es mal eine kleine Flaute und, wenn man dran bleibt, erwischt man wieder eine gute Welle und das tolle Gefühl kommt zurück.

Was ist Dein Tipp für eine tolle Location für Familien in oder um Tübingen?

Alle in Tübingen kennen den Österberg. Wir haben das Glück ihn beim Blick aus dem Fenster zu sehen. Da ich auch mit meinen Kindern gerne draußen und in Bewegung bin, liebe ich es, mit ihnen dort Drachen steigen zu lassen, Bogen zu schießen, Schlitten zu fahren, Picknick zu machen, Geburtstag zu feiern….

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